Freitag, 10. Juni 2011

Offensichtlich bleibt es bei dem alten gmünderschen Homomüllsprech. "Wir wollen ein Sprachrohr für die Community werden", sagt der Neue - Tino Henn.


„Was uns immer beschäftigt hat war die Frage, was wir als schwule Männer brauchen [z.B. Loverboy-Dreigroschenpornos], was uns weiterbringt [à la porn-up u.ä. Erregungsheftchen], was uns Spaß macht [Wagenladungen voll rattengeiler Pornovideos]“, erklärte Gmünder [das ist der kurze Kleine ganz links] nun zu seinem Rückzug. „Wir wollten nie aufklären [was wir mit dem Orgasmus-, dem Schwanz- dem Bück-dich-, dem Arschbuch usw. dann aber doch kräftig getrieben haben], um Verständnis werben [mit pornup.tv] gegenüber Heteros. Wir wollten, dass wir uns [mit dem Boomser-Dildo und Jack's Cherry Pop Fleshjack mit der extra engen Knackarsch-Öffnung] weiterentwickeln, unsere eigene Kultur [mit einer Sturzflut an Nackedeibilderbüchern] schaffen, unsere eigenen Helden feiern." [u.a. dem weltberühmtesten Barebackpornoexhibitionisten Jeff Palmer]

Es stimmt ein wenig traurig, dass in all den Rückzugs-und-Übernahme-Pressemitteilungen kaum ein Wort über jenen nicht ganz unwesentlichen Pornoanteil des 9-Millionen-Bruno-Gmünder-Umsatzes in Verkauf, Vertrieb und Produktion (siehe u.a. Cazzofilm) steht. 


Auch der neue Medienfürst Tino Henn [Titel verliehen von Queer.de] (zweiter von links) lässt so gar nichts darüber verlauten, was aus all dem ganzen gmünderschen Sex-, Schmuddel- und Pornokram werden soll. In bekannt ausgelutschtem Brunogmündersprech schwafelt er: "... Wir wollen ein Sprachrohr für die Community werden und ihnen eine Plattform bieten. Wir werden das Schwulsein nicht neu erfinden, aber ich will für Schwule relevante und interessante Medien entwickeln." 

Na, wenn das keine neue, erfolgversprechende Schwulmarktstrategie ist...

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