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Sonntag, 14. Juli 2013

Warum Bruno Gmünder nur CDU-SPD-GRÜNE-und-FDP-Politikern je 5000 EU zusteckt: "Die Linken missbrauchen dich immer. Als Köder, als Verräter ... zu gegebener Zeit lassen sie dich dann hochgehen ..."


Das sind die vier schwulen Politglückspilze, denen Bruno Gmünder (und Tino Henn und David Berger, allesamt natürlich nicht aus der eigenen Tasche, sondern aus der gmünderschen Verlagskasse) je 5.000 EU zuschustern, um sich ".... für deren bisheriges Engagement im Hinblick auf die rechtliche Gleichstellung Homosexueller [zu] bedanken und ihren Bundestagswahlkampf [zu] unterstützen", verbreitet eine Pressemitteilung des Verlages.

Amüsant daran ist, dass Stefan Kaufmann (von der homophoben CDU) und Michael Kauch (von der um Homostimmen buhlenden 4%-FDP) zwar schwul sind und sich für die rechtliche Gleichstellung einsetzen, aber bei entscheidenden Abstimmungen im Parlament immer die Parteihose dermassen voll haben - dass sie kneifen.

Und was ist mit DIE LINKE, die sich insgesamt vehement für Schwulenrechte engagiert?


Bruno Gmünder am 18.6.2011 in der taz: "...Ich war ja bis 1987, bis ich 22 war, nicht schwul. Ich war links. Ich hatte auf dem Internat Lenin, Stalin und Marx an der Wand hängen, sass in Stammheim in den Verhandlungen..."

Michael Schulze am 14.7.2013 in queer.de an Lieber Bruno Gmünder: 

" ... Ausgerechnet Barbara Höll von der Linksfraktion ging beim Geldverteilen leer aus. Dabei setzt sich die Leipzigerin seit über zwanzig Jahren im Deutschen Bundestag für LGBT-Rechte und für Menschen mit HIV und Aids ein. Anders als etwa ihr CDU-Kollege Stefan Kaufmann hat sie zahlreiche Gesetzesentwürfe, Anfragen und Debatten zu wichtigen queeren Themen initiiert – und stets für gleiche Rechte und nicht etwa dagegen gestimmt.


Doch offensichtlich besitzt Barbara Höll das falsche Parteibuch – und das entlarvt Dein willkürliches Geldverschenken als Nebelkerze im politischen Streit um gleiche Rechte und als plumpe, nicht mal wirklich durchdachte PR für den Verlag. Ist da etwa der antikommunistische Reflex dreier westdeutscher Unternehmer, die mit der Mauer groß geworden sind, größer als ein wirklich parteiübergreifender und glaubwürdiger Einsatz für LGBT-Rechte? Oder ist für eine engagierte Hetera in Deiner gesponserten Homo-Männer-Kungelrunde kein Platz? ... "

Spannend: Die am 14. Juli bereits bis zum Abend 80 (achtzig!) Leserkommentare zu "Michas Message"

Hasserfülltes Gmündersprech am 18.6.2011 in der (linken!) taz: "Man kann in der Community sehr viel Spass haben. Sie ist sehr menschlich. Nicht so wie die Linken, verzehrend, brutal, gehässig ... Die Linken missbrauchen dich immer. Als Köder, als Verräter, sehr gerne. Zu gegebener Zeit lassen sie dich dann hochgehen ..." 

Man beachte: "Die" Linken ... "die" Schwulen ... "die" Juden ... 

Anmerkung: Jede Menge ähnliche Linken-Ergüsse Gmünders sind aktenkundig




Zu Michael Müllers queer-Message der ziemlich publizitätsgeile, zu einem Schwulenmagazin konvertierte römisch-katholische Theologe David Berger - ebenso süffisant wie hinterfotzig - : 
"Lieber Micha ... eine solche Spendenaktion ist nicht eine öffentliche Sozialleistung, die alle Berechtigten gleichermaßen zu bedienen hat. Ihr beschwert Euch ja auch nicht, wenn Euch jemand eine Spende für Eure Arbeit gibt, aber queerpri nicht bedenkt! In Eurem Spendenaufruf für Frau Höll macht Ihr nun genau das, was wir auch erreichen wollen: dass nämlich viele sich an diese finanziellen Rückenwind für unsere Leute beteiligen. Wenn Ihr von queer.de jetzt auch noch so großzügig seid und auch noch mal 20.000 Euro für die Linke vorab sozusagen als gutes Beispiel für Eure Leser - spenden wollt, ist das ganz großartig!"

Richtig ist, dass die vor sich hinplätschernden Gmünderunternehmungen dringend mal wieder eine Reklame-Aktion nötig hatten und dass "einer der mächtigsten Schwulen aus Deutschland" (Gmünder über Gmünder) glaubt, sein schwules Gutmenschenimage mal wieder aufzupolieren müssen.

Welch (diarrhö-mässig) durchschlagende Wirkung die gmündersche Spendenaktion hatte, zeigt u.a. dieses Beispiel aus dem rechtsextremen, rechtspopulistischen, islamfeindlichen, deutsch-nationalen Lager:


Deutsch-nationale Volks-Aufklärung (Wikipedia): Politically Incorrect

Montag, 7. März 2011

Es steht keinesfalls überall drauf, wo Bruno Gmünder überall drinsteckt.


Queer.de "das schwul-lesbische Magazin mit Nachrichten aus der Szene, aus Politik und Kultur für die Gay Community und ihre Freunde" dürfte mittlerweile das im deutschsprachigen Raum meistfrequentierte schwul-lesbische Portal sein. In den Mediadaten heisst es u.a. "Queer.de ist das große News- und Entertainment-Portal der gay community in Deutschland. Im Januar 2010 zählten wir 850.000 Besucher und 10,8 Millionen Seitenaufrufe".

Neben Nachrichten und Unterhaltung bietet der Queer.de shop Bücher, Kalender, Magazine, DVDs, Unterwäsche, Erektionshilfen und die ganze Palette schwuler Sextoys.


All das wäre in diesem Bruno-Gmünder-Archiv keine Erwähnung wert, wenn es sich bei dem angeblichen Queer-Web-Shop nicht zu 150% um 
bruno's.de "Your Gay Media Online Store" handeln würde.


Über die Verquickung der Kölner Queer Communications GmbH (Queer.de) und der Berliner
Bruno Gmünder Verlag GmbH (bruno's ist die schwule Ladenkette der Bruno Gmünder Mediengruppe) lässt sich trefflich spekulieren. Tatsache jedoch ist, dass Bruno Gmünder auf das schwule Nachrichtenportal Einfluss ausübt: Die Buchvorstellungen ("Kritiken") und jede Produkt-Neuigkeit aus dem Hause Gmünder erscheint in den reaktionellen (!) Artikeln von queer.de als eine an Peinlichkeit nicht zu überbietende Lobhudelei.
Juristen nennen sowas Schleichwerbung: Nach § 4 (3) des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)  ist Schleichwerbung unzulässig, weil jede Werbemaßnahme so beschaffen sein muss, dass ihr werbender Charakter von den Angesprochenen erkannt werden kann.

MÄNNER 10/2007 - Happy Birthday, Männer - Verteilung deutscher Homojournalisten
Im obigen Beitrag - zum 20. Männer-Jubiläum - stehen die beiden Queer-Macher, Christian Scheuss und Michael Schulze [mit mindestens 8 Publikationen sozusagen Haus-Autoren im Bruno Gmünder Verlag, mit so erektionellen Titeln wie - das Orgasmusbuch, das Arschbuch, das Schwanzbuch, Dreier Gangbang Orgien, Fremdgehen... ], auch in gefälliger Verbindung zum Bruno Gmünder Verlag. Queer.de ist nämlich hier die einzige, dem Verlag erwähnenswert erscheinende, schwule Nachrichten-Webseite.

Die beiden schwulen Shop-Zwillinge entdeckte und veröffentlichte am 30.9.2010 erstmals der schwule Satire-Blog http://schwul-gay-satire.blogspot.com/2010/09/queerde-und-bruno-gmunder-eine-ganz.html#comments und dort meldete sich - als erster und noch am gleichen Tag - ein Bruno Gmünder mit folgendem "irre witzischen" Kommentar:

bruno gmünder hat gesagt… ey jungs, habt wohl nicht mitgekriegt, dass ich mich längst zu meinen knaben in thailand zurückgezogen hab und die queer-mogule micha und krischa alle fäden zieht. alles eine sosse kann aber nicht sein. Mein alter ego chi chi larue ist da ganz anderer meinung. kämpft übrigends mal endlich für die erhöhung des hartz-69 satzes. der reicht mir hier wirklich nur zum nötigsten. und bildungsgutscheine wollen die (noch) nicht nehmen. 8:32 PM, September 30, 2010