Donnerstag, 23. August 2018

Wer drehte 2013 "das dicke Ding" mit David Berger als Chefredakteur des schwulen Magazins MÄNNER? Bruno Gmünder? Tino Henn?


Zur Erinnerung: Am 3.6.2011 verkauft Bruno Gmünder 90% seiner Geschäftsanteile an Nikolaus Reis, Michael Taubenheim und Tino Henn ("der neue schwule Medienfürst").

Mai 2013 - Bruno Gmünder besitzt noch 10% Geschäftsanteile und engagiert sich intern und öffentlich für den Fortbestand des Bruno Gmünder Verlag - wird der katholische Ex-Hardliner David Berger Chefredakteur des schwulen Lifestymagazin MÄNNER. Von der irren Medien-Hype um Bergers Enthüllungsbuch "Der heilige Schein" verspricht man sich gewaltige Eigenreklame und Auflagensteigerung.

Februar 2015:  Der Bruno Gmünder Verlag entläßt mit sofortiger Wirkung David Berger, Chefredakteur des Schwulenmagazins „Männer".

Wer hatte die Idee zur Einstellung David Bergers? 
Wer hatte die Einstellung betrieben? 
Wieviel Verantwortung trug Bruno Gmünder? 
Was wußte man im Hause Gmünder über die homophoben, fundamental-katholischen, islamophoben, rechtsradikalen Einstellungen des schwulen, eitlen Großkotz David Berger ?





Die Never-ending David-Berger-Story:

Berliner Ekeligkeiten, 22.8.18 von Tammox

Die Unterschiede zwischen der im Dezember 2012 gestorbenen katholischen Traditionalisten Website Kreuznet und ihrer heutigen Entsprechung Philosophia Perennis (PP, Pipi, Phobosophie Phimosis, Phimoseblog) bestehen in der konkreten politischen Einflussnahme und im Humor.

 
Die unverkennbar Süddeutsch/Österreichisch/Schweizerischen Kreuznet-Macher blieben im Verborgenen. Bis heute weiß man nicht wie viele Autoren es gab und wer sie waren. Sicher ist aber, daß sie allesamt einer tiefen Faszination für den homosexuellen Analverkehr frönten und über eine groteske Form des Humors verfügten. Immer neue und abstrusere pseudo-vereinfachte Beschimpfungen ließen sie sich einfallen. Ob es ihre Absicht war, oder nicht; zumindest unfreiwillig zogen sie damit auch ein Publikum an, das der Wortschöpfungs-Komik frönte. Einige Kreuznet-Neologismen sind bis heute unvergessen: Gomorrhisten = Homoperverse = Kotstecher (Schwule), Urinduscher (David Berger), Bundestagsschwuchtel (Volker Beck), Blut- und Homopartei (CDU), Gummi-Isolatoren (Kondome), Brechreiz-Turnübungen (schwuler Sex).

Ein homo-gestörter Kölner Religionslehrer dreht vor antikirchlichen Revolvermagazinen durch. […] Der in den Sodomismus abgestürzte Ex-Thomist David Berger trägt seine Homo-Seuchenhaut weiterhin zum Markt.
In der morgigen Ausgabe des antikatholischen Kirchenkampf-Magazins ‘Spiegel’ wird der Homo-Gestörte seine widernatürlichen Phantasien auf die Kirche projizieren.
[…] Der Gomorrhist – der im Erzbistum Köln als Religionslehrer wütet – sagt erneut, daß er mit einem anderen Widernatürlichen homosexuelle Brechreiz-Turnübungen durchführt.
(Kreuznet 21.11.10)

Der alte Mann ist vor dem Druck zusammengeklappt.
[…] Dafür wird Benedikt XVI. als Kondom-Papst in die Geschichte eingehen. Papst Benedikt XVI. hat den „ausnahmsweisen“ Gebrauch von Gummi-Isolatoren für männliche Geschlechtsorgane gerechtfertigt.
Damit hat er in der dekadenten Konzilskirche einen bisher unvorstellbaren Dammbruch provoziert.
Die vom Papst mit viel Wenn und Aber legitimierten Kondome werden für die Masturbation zu zweit verwendet. Dabei wird der menschliche Geschlechtsakt simuliert. Seine törichten Thesen äußerte der Heilige Vater in dem Interviewbuch „Licht der Welt“ mit dem Münchner Publizisten Peter Seewald (56).
(Kreuznet 20.11.10

David Berger, zunächst als Traditionalist vom rechten vatikanischen Flügel geistiger Verbündeter Kreuznets, fiel in Ungnade, als er sich outete, kollaborierte mit Liberalen, um Kreuznet zu Fall zu bringen, nur um anschließend kontinuierlich wieder nach rechtsaußen zu wandern und schließlich mit dem Pipi-Blog selbst eine vielgeklickte Plattform zu gründen, die sogar noch rechtsradikaler und abscheulicher gegen Minderheiten, LGBTI-Aktivisten und alle Parteien links der AfD hetzt. Der Urinduscher ist der legitime Nachfolger Kreuznets, bedient wie seine Vorgänger monatlich ein Millionenpublikum faschistoider Verschwörungstheoretiker.
Genau wie damals bei Kreuznet, gibt es täglich auch bei PP rund fünf neue „Artikel“, bei denen Berger Medienmeldungen aufgreift und dazu vor Hass triefende Hetze liefert. Immer offener sympathisiert er mit Gewalt.


Am Wochenende trat er in Cottbus gemeinsam mit PEGIDA-Rechtsaußen Siegfried Däbritz auf, der als bester Freund Lutz Bachmanns zu dessen Hochzeit eine "Heißwachs-Arschritzen-Enthaarung für Lutz" organisierte.

(….) Dräbitz ist immer noch in Sachsen aktiv und war der Einpeitscher der Menge, die angesichts der Seenotrettungsaktionen im Mittelmeer „ABSAUFEN! ABSAUFEN! ABSAUFEN!“ skandierte. (….)


Nicht nur das, der Urinduscher heizte auch selbst der rechtsradikalen Meute ein, die zu seiner Rede begeistert „Volksverräter! Volksverräter! Lügenpresse! Lügenpresse!“ skandierte.
Hier werden die Unterschiede zu Kreuznet (KN) deutlich:
Berger ist absolut humorlos, ist vollkommen unfähig zu lachen oder auch nur einen Funken von Selbstironie zu entwickeln.
Berger ist hochgradig egoman, kann es ähnlich wie Trump kaum unterlassen sich selbst zu loben, Bilder von seinem Muskelkörper zu verbreiten und in einem geradezu psychotischen Name-Dropping damit zu prahlen wen er in der rechtsradikalen Szene kennt und dies mit Selfis zu demonstrieren.
Berger ist realpolitisch aktiv, vernetzt sich mit Gauland, Weidel, Storch, Steinbach, Gauland, macht exzessiv Wahlwerbung für die AfD und bringt sein persönliches Gewicht für einen rechten Umsturz auf die politische Agenda.

An dieser Stelle folgt die ewige Frage „Wieso beschäftigst du dich mit diesen Typen, warum liest du das überhaupt?“
Für beide, PP und KN, gilt das Tote-Qualle-Am-Strand-Prinzip:

Sieht man eine tote und verwesende Qualle am Strand, weiß man schon im Abstand von 20 Metern, daß sie ekelig ist, wird aber von einer innerlichen Kraft dahingezogen, um sich das genauer anzusehen und mit einem Stock drin herumzustochern.

Für beide, PP und KN, fühle ich eine gewisse moralische Verpflichtung mich den zögernden Sympathisanten entgegenzuwerfen. Die vielen fanatischen Anhänger des Urinduschers sind natürlich genauso wenig mit Argumenten zu überzeugen, wie die rasenden Trumpfans, die gestern bei seiner Rally in Charleston, West Virginia angesichts der dramatischen Entwicklungen um Cohen und Manafort ernsthaft grölten „LOCK HER UP! LOCK HER UP!“, also Hillary Clinton als Hauptproblem ansahen nach anderthalb Jahren Trump-Präsidentschaft. Diesem menschlichen Abschaum sind längst alle Synapsen durchgeschmort. Denen ist nicht mehr zu helfen.

Aber was ist mit den stillen Mitlesern von PP und all den unbedarften Typen, die beispielsweise als engagierte Atheisten auf Facebook PP-Links teilen, weil sie dies für seriöse Informationen über „den Islam“ halten?
Da muß man öffentlich widersprechen, um wenigstens ein paar Schwankenden daran zu erinnern, daß nicht jeder so denkt, daß es ein Leben außerhalb der Berger-AfD-Pegida-Blase gibt.

Nur für KN galt der satirische Aspekt. Es war hochkomisch zu lesen, was sich die Homohasser jeden Tag für neue Formulierungen einfallen ließen.
Nur für PP gilt die reale Gewaltgefahr.

Obschon sich Berger offiziell als Israelfreund inszeniert – ganz offensichtlich aus Opposition zu den zutiefst verhassten Muslimen – streut er aktiv antisemitische Vorurteile, indem er immer wieder von der Deep-State-artigen Einflussnahme von Juden wie Annetta Kahane und George Soros orakelt und diese als mächtige Strippenzieher im Hintergrund verteufelt.

Das ist nicht nur eine exakte Wiederauflage der NSdAP-Hetze, sondern das hat auch Folgen.

Insbesondere in Bergers Wohnort und Hauptwirkungskreis Berlin steigen die antisemitischen Straftaten an.


Ganz anders als vom perfide lügenden Pipi-Chef behauptet, geht der deutsche Judenhass eben nicht hauptsächlich von muslimischen Zuwanderern aus, sondern wird weit überwiegend von deutschen Rechtsradikalen aus Bergers bevorzugtem Millieu begangen.

[….] Die Landkarte des Antisemitismus zeigt Schwerpunkte. Vor allem einen: Berlin. Die deutsche Hauptstadt ist auch die Hauptstadt der Judenfeindlichkeit. Noch immer – auch mehr als 70 Jahre nachdem die Nationalsozialisten hier den Massenmord an den Juden geplant hatten.
[….][….]  Laut Polizei verüben in rund 90 Prozent der Fälle rechtsextremistisch motivierte Täter die Angriffe. „Antisemitismus ist in Deutschland noch immer ein Kern der rechtsextremen Szene“, sagt Bundesbeauftragter Klein. „Ich nehme in Deutschland eine größere Aggressivität gegen Juden wahr und eine sinkende Hemmschwelle, Juden verbal oder körperlich anzugreifen.“ [….]

Bemerkenswerterweise ist der Judenhass genau wie der gewalttätige Hass auf Migranten dort besonders ausgeprägt, wo es am wenigsten Juden und Muslime gibt: In den östlichen Bundesländern.

Und in Berlin, wo der Berger umgeht und Hass sät.

[….] Seit 2010 gab es bundesweit 11.786 antisemitische Straftaten in Deutschland, davon 327 Gewaltdelikte. [….] Besonders häufig kommt es in Berlin kommt zu antisemitischen Ausfällen. Seit 2010 gab es hier insgesamt 1.649 antisemitische Delikte – das sind 14 Prozent aller entsprechenden Straftaten in Deutschland. Die Zahl der Taten ist damit, in Relation zur Einwohnerzahl, mehr als dreimal so hoch wie im Bundesdurchschnitt. [….] Aber nicht nur in Berlin, auch in Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt ereignen sich antisemitische Delikte deutlich häufiger. Mit 24 bis 30 Vorfällen je 100.000 Einwohnern ist die Zahl entsprechender Straftaten ungefähr doppelt so hoch wie im Bundesschnitt. [….]

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